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Personzentrierte Beratung nach C. Rogers |
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Mathias Jäggi |
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Kirchliche Beratung / Gemeindeberatung |

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Berücksichtigung biblischer und spiritueller Quellen
In der kirchlichen Beratung werden auf Wunsch die biblischen und spirituellen Quellen gezielt in den Prozess mit einbezogen, da Kirche und Gemeinde aus ihnen heraus lebt.
Dem konkreten und gelebten Glauben kommt dann eine besondere Bedeutung zu: Der Glaube an die bleibende Gegenwart Gottes und an seinen helfenden Beistand sind die Grundlagen der christlichen Existenz.
Die besonderen Strukturen, Ämter und Dienste werden dabei speziell berücksichtigt.
Mögliche Themen für die kirchliche Beratung könnten bspw. sein: |
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Beratung von Räten von Kirchgemeinderäten, Pfarrgemeinderäten oder Seelsorgeräten
Beratung von Teams Katechetische Teams Seelsorgeteams oder Fachstellenteams
Beratung von Leitungspersonen Einzelberatung und Unterstützung, z.B. in Personalentscheidungen, bei Führungsfragen, oder beim Setzen von Schwerpunkten |
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Gute Entscheidungen finden
Teams und andere Gruppen sind bisweilen vor die Aufgabe gestellt, Entscheidungen für sich und für andere zu treffen. Eine gute Entscheidung ist dann gefunden, wenn alle Beteiligten hinter ihr stehen können. Damit dies geschieht, sollen verschiedene Phasen der Entscheidungsfindung berücksichtigt und das kreative Potential der einzelnen Mitglieder genutzt werden. Dies geschieht auf den Grundlagen der personzentrierten Werthaltungen:
- Einfühlendes Verstehen
- Akzeptanz von Unterschieden
- Übereinstimmung von Denken, Fühlen und Verhalten (Kongruenz)
Auf dieser Basis kann ein kreativer Prozess stattfinden, bei dem Unterschiede in der Gruppe nicht mehr als bedrohlich sondern als bereichernd erlebt werden. Vorausgesetzt ist die grundlegende Bereitschaft, voneinander zu lernen und sich auf einen Perspektivenwechsel einzulassen.
Diese Grundlagen können erlernt, vertieft und für die weitere Arbeit als hilfreich erlebt werden.
Das Vorbild Jesu liefert zudem weitere Hinweise für das christliche Miteinander. Es ist ein dauerhaftes Lernbeispiel, welches durch das Evangelium erschlossen wird. Auf dem Methodenrepertoire von AsIPA kann die christliche Grundhaltung selbständig vertieft werden.
Lösungen in Konfliktsituationen
Konflikte werden nicht selten als bedrohlich und belastend erlebt. Sie sind ein Anzeichen für den unguten Umgang mit Unterschieden in der Gruppe. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer. In Konfliktsituationen geht es darum, selbst verstanden zu werden und auch andere besser verstehen zu wollen. Eine gelingende Konfliktlösung braucht also die grundlegende Bereitschaft aller Beteiligten. Wenn ein Konflikt auf eine konstruktive Art gelöst wird, dann profitieren alle in der Gruppe. Die gemachte Erfahrung führt im Idealfall zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Unterschieden in der Gruppe. Auch die einzelnen Gruppenmitglieder profitieren von der gelösten Atmosphäre und vom Vertrauen in die eigene Person und in die Gruppe. Dieser Prozess ist vergleichbar mit den Erfahrungen in einer Encountergruppe.
Vertrauen als Basis eines Teams oder einer Gruppe
Vertrauen ist die Grundlage der menschlichen Beziehung. Angst hingegen hemmt und blockiert. In Gruppen geht es darum, eine Atmosphäre zu schaffen, die es den einzelnen Mitgliedern erlaubt, offen und ehrlich sich selbst zu sein.
Wichtig ist, dass sich möglichst alle Mitglieder unverfälscht in die Interaktionen der Gruppe einbringen und so einen Gewinn für die Gruppe sind.
„Erst wenn ich in die Gruppe vertrauen kann, wenn ich weiss, dass ich mich so geben kann, wie ich bin, ohne Angst, dass dies von den anderen ausgenützt wird, dann wächst meine Bereitschaft, mich mit meiner ganzen Person in die Gruppe einzubringen.“ - Dies ist eine grundlegende Erfahrung von mir.
Hierbei spielen die personzentrierten und christlichen Werthaltungen - wie oben beschrieben - eine zentrale Rolle. |
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